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Etwas Bessres als den Tod...: Filmexil in Hollywood: Portäts, Filme, Dokumente

Helmut G. Asper
4.9/5 (25305 ratings)
Description:Das war ein seliges Weihnachtsfest 1937 in Berlin: Joseph Goebbels hatte seinem Führer 18 Mickey-Maus-Filme zum Geschenk gemacht, und der war darüber den Tagebucheintragungen des Propagandaministers zufolge "ganz glücklich". Überhaupt unterhielt Walt Disney bis zum Kriegseintritt der USA glänzende Beziehungen zu Hitler-Deutschland und war auch der einzige Filmproduzent, der Leni Riefenstahl bei ihrem Hollywood-Trip den roten Teppich ausrollte. Spätestens zur gleichen Zeit fiel der Avantgarde-Filmer und Maler Oskar Fischinger, der in den 30er-Jahren mit seinen abstrakten Bild-Musik-Kompositionen internationale Erfolge feierte, bei der NS-Kunstbehörde in Ungnade, emigrierte 1938 in die USA und heuerte -- Ironie der Filmgeschichte -- bei Disney an.Das ist nur eine der vielen Emigrantengeschichten, die in Helmut G. Aspers umfassendem Filmexilkonvolut Etwas Besseres als den Tod... erzählt werden. Von den ungefähr 2.000 Filmschaffenden, die nach der Machtergreifung durch die Nazis in Deutschland keine Arbeitsmöglichkeiten mehr sahen und/oder um ihr Leben fürchten mussten, gingen allein über 800 nach Hollywood. Nur den wenigsten gelang dort der Durchbruch -- den Premingers, Langs und Lubitschs --, der Großteil fand sich am Ende der Produktionshierarchie wieder oder verlor sich in den Besetzungslisten obskurer B-Pictures.Mit archäologischer Akribie konzentriert sich Asper in seiner dokumentarischen Recherche gerade auf die Fußnoten der Filmcredits und bringt Namen und Biografien ans Licht, die bestenfalls noch cineastischem Expertenwissen geläufig sind. Oder wem ist Andrew ("The Spectacle Man") Marton noch ein Begriff? Wer weiß denn, dass er eine der spektakulärsten Szenen der Filmgeschichte, das Wagenrennen in Ben Hur, inszenierte und ins Bild setzte? Im Abspann tauchte er dann lediglich als einer von drei Second-Unit-Regisseuren auf. Das Buch ist mit seiner Vielzahl aus den Tiefen weltweiter Filmarchive zu Tage geförderter Dokumente eine Fundgrube für Kurioses und Abseitiges und betritt die Traumfabrik Hollywood über den Hintereingang -- aus der vor allem aufschlussreichen Sicht derer, die übers Foyer nicht hinauskamen.We have made it easy for you to find a PDF Ebooks without any digging. And by having access to our ebooks online or by storing it on your computer, you have convenient answers with Etwas Bessres als den Tod...: Filmexil in Hollywood: Portäts, Filme, Dokumente. To get started finding Etwas Bessres als den Tod...: Filmexil in Hollywood: Portäts, Filme, Dokumente, you are right to find our website which has a comprehensive collection of manuals listed.
Our library is the biggest of these that have literally hundreds of thousands of different products represented.
Pages
Format
PDF, EPUB & Kindle Edition
Publisher
Release
ISBN
3894723629

Etwas Bessres als den Tod...: Filmexil in Hollywood: Portäts, Filme, Dokumente

Helmut G. Asper
4.4/5 (1290744 ratings)
Description: Das war ein seliges Weihnachtsfest 1937 in Berlin: Joseph Goebbels hatte seinem Führer 18 Mickey-Maus-Filme zum Geschenk gemacht, und der war darüber den Tagebucheintragungen des Propagandaministers zufolge "ganz glücklich". Überhaupt unterhielt Walt Disney bis zum Kriegseintritt der USA glänzende Beziehungen zu Hitler-Deutschland und war auch der einzige Filmproduzent, der Leni Riefenstahl bei ihrem Hollywood-Trip den roten Teppich ausrollte. Spätestens zur gleichen Zeit fiel der Avantgarde-Filmer und Maler Oskar Fischinger, der in den 30er-Jahren mit seinen abstrakten Bild-Musik-Kompositionen internationale Erfolge feierte, bei der NS-Kunstbehörde in Ungnade, emigrierte 1938 in die USA und heuerte -- Ironie der Filmgeschichte -- bei Disney an.Das ist nur eine der vielen Emigrantengeschichten, die in Helmut G. Aspers umfassendem Filmexilkonvolut Etwas Besseres als den Tod... erzählt werden. Von den ungefähr 2.000 Filmschaffenden, die nach der Machtergreifung durch die Nazis in Deutschland keine Arbeitsmöglichkeiten mehr sahen und/oder um ihr Leben fürchten mussten, gingen allein über 800 nach Hollywood. Nur den wenigsten gelang dort der Durchbruch -- den Premingers, Langs und Lubitschs --, der Großteil fand sich am Ende der Produktionshierarchie wieder oder verlor sich in den Besetzungslisten obskurer B-Pictures.Mit archäologischer Akribie konzentriert sich Asper in seiner dokumentarischen Recherche gerade auf die Fußnoten der Filmcredits und bringt Namen und Biografien ans Licht, die bestenfalls noch cineastischem Expertenwissen geläufig sind. Oder wem ist Andrew ("The Spectacle Man") Marton noch ein Begriff? Wer weiß denn, dass er eine der spektakulärsten Szenen der Filmgeschichte, das Wagenrennen in Ben Hur, inszenierte und ins Bild setzte? Im Abspann tauchte er dann lediglich als einer von drei Second-Unit-Regisseuren auf. Das Buch ist mit seiner Vielzahl aus den Tiefen weltweiter Filmarchive zu Tage geförderter Dokumente eine Fundgrube für Kurioses und Abseitiges und betritt die Traumfabrik Hollywood über den Hintereingang -- aus der vor allem aufschlussreichen Sicht derer, die übers Foyer nicht hinauskamen.We have made it easy for you to find a PDF Ebooks without any digging. And by having access to our ebooks online or by storing it on your computer, you have convenient answers with Etwas Bessres als den Tod...: Filmexil in Hollywood: Portäts, Filme, Dokumente. To get started finding Etwas Bessres als den Tod...: Filmexil in Hollywood: Portäts, Filme, Dokumente, you are right to find our website which has a comprehensive collection of manuals listed.
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PDF, EPUB & Kindle Edition
Publisher
Release
ISBN
3894723629

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